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Firma A |
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In der Beispielfirma A arbeitet man seit 1993 in Gruppen,
seit 1999 hat man Stellenbeschreibungen eingeführt und führt durch
Zielvereinbarungen. Seit dem Jahre 2000 hat man ein leistungsorientiertes
Vergütungssystem in Vertrieb und Produktion implementiert, seit 2001 versucht
man eine Querqualifikation durch Job Rotation und seit 2001 arbeitet man mit
einer Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Im Bereich „Organisation“ hat man 1993
ein QS-System eingeführt, seit dem Jahre 2000 praktiziert man ein Integriertes
Management nach EN ISO 9001 und EN ISO 14001.
Die bei Firma A verfolgte Flexibilitätsstrategie stellt in
Verbindung mit einer große Diskontinuität bei den Auftragseingängen die zentrale
Herausforderung dar. Wie sich zeigte, sind nicht alle bislang implementierten
innovativen Organisations- und Führungskonzepte konsequent hierauf ausgerichtet.
So wurde deutlich, dass die Verkürzung der Abwicklungszeiten für Kundenaufträge
auf zwei Tage flexibilitätsgefährdend war. Ergänzungswünsche der Kunden konnten
so nicht mehr aufgegriffen werden. Daraufhin wurden die
Durchlaufzeitverkürzungen partiell wieder rückgängig gemacht.
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Firma B |
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Die bei Firma B bislang isoliert geplanten und verwirklichten Einzelmaßnahmen konnten wesentliche
Beiträge zur Performanceverbesserung erbringen. Gleichwohl zeigt sich, dass
zwischen bestimmten Maßnahmen auch Friktionen bestehen. So wurde u. a. deutlich,
dass die Vorgaben für die Gruppenarbeit auf Maximierung der Produktivität
ausgelegt sind. Dies konfligiert mit dem Job Rotation Programm, das die
Verbreiterung der Qualifikationsbasis der Mitarbeiter und damit die Steigerung
der Einsatzflexibilität zum Ziel hat. Um die Ziele des Job Rotation Programms zu
verwirklichen, darf die Maximierung der Produktivität in den Gruppen nicht
ausgereizt werden. Das Führen mit Zielvereinbarungen sieht vor, das Erreichen
der vereinbarten Ziele entgeltrelevant werden zu lassen. Da das parallel
laufende KVP Programm keine entsprechende Entgeltrelevanz besitzt, werden
Verbesserungsmöglichkeiten vor allem zur Erfüllung der Zielvereinbarungen
gesucht und gefunden. Daneben wurde deutlich, dass bei der Vereinbarung von
Zielen bislang die Zielvorgabensetzung für die Mitarbeiter aus der Konstruktion,
der AV und der Produktion noch nicht in ausreichendem Maße aufeinander
abgestimmt ist. Es kommt zu partiell widersprüchlichen Zielsetzungen, die sich
im Alltag negativ auswirken. |
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Firma C |
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Zur Verwirklichung der Firmenstrategie ist es im Fall der Firma C das Ziel, durch das Ausschöpfen noch unerschlossener Leistungspotentiale der
Preiskonkurrenz, insbesondere aus Billiglohnländern, begegnen zu können. Gleichzeitig soll eine hohe kapazitative Flexibilität zur Übernahme
kurzfristiger Aufträge erreicht werden. Dass die Einzelkomponenten bislang verwirklichter innovativer Organisations- und Führungskonzepte diese
strategische Zielsetzung nicht durchgängig unterstützen und darüber hinaus nicht reibungslos passfähig sind, wurde u. a. dadurch deutlich, dass die
gewinnabhängige Leistungslohnkomponente sich als zu indirekt beeinflussbar für die Beschäftigten erwies. |
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