|
Implementierungsroadmap |
 |
|
|
Die Verwirklichung Integrierter Modernisierungskonzepte ist von der Zielsetzung her
sehr viel anspruchsvoller als die in Unternehmen bislang geplanten und
realisierten Einzelvorhaben zur Modernisierung wie z.B. die Einführung von
Gruppenarbeit, von Zertifizierungen (DIN ISO 9000 ff) oder von KANBAN-Projekten.Im Weiteren wird daher aufgezeigt, worin sich die
„Integrierte Modernisierung bei KMU“ von anderen organisatorischen
Veränderungsprozessen unterscheidet. Insbesondere drei Punkte scheinen dabei
wesentlich:
Integration
Eine neue Qualität erhalten Integrierte Modernisierungskonzepte durch die
Verbindung von Einzellösungen zu einem System. Das Ganze ist mehr als die Summe
seiner Teile. Integration bedeutet, konsistente Lösungen im ganzen Unternehmen
zu realisieren und diese an die Märkte anzubinden. Dabei müssen alle Aspekte,
insbesondere Mensch, Organisation und Technik gleichzeitig betrachtet werden.
Optimiert werden Prozesse (vom Kunden zum Kunden). Eine Konzentration oder gar
Beschränkung auf die Produktion reicht nicht aus, vielmehr muss das ganze
produzierende Unternehmen weiterentwickelt werden.
Modernisierung
Die Anbindung des Unternehmens an die Märkte muss
neu und wesentlich enger und unmittelbarer gestaltet werden. Zunehmend wird es
notwendig, Leistungsdaten zu realisieren, die gestern noch unvorstellbar
erschienen. Dies kann nur gelingen, indem innovative Organisationskonzepte, die
auf neuen Gestaltungsprinzipien basieren, in sich konsistent und ausgerichtet
auf die Unternehmensstrategie realisiert werden.
Dabei muss es gelingen, die Leistungs- und
Innovationsfähigkeit der Mitarbeiter für das Unternehmen nutzbar zu machen.
Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen
(KMU)
Der Innovationssprung zu Integrierten
Modernisierungskonzepten ist für KMU höher als für Großunternehmen. Da KMU
kaum zusätzliche Kapazitäten oder gar Stabstellen aufbauen können, muss die
Integrierte Modernisierung neben dem Tagesgeschäft vorangetrieben werden. Dabei
dürfen die Leistungsträger nicht überlastet und überfordert werden. Dem
dezentralen, oft wenig formalisierten Charakter entsprechend, muss die
Unternehmenskultur wirkungsvoll weiterentwickelt werden. Einen Vorteil, den es
zu nutzen gilt, stellt es dar, dass die Unternehmensleiter von KMU in der Lage
sind, Visionen und Konzepte langfristig zu verfolgen.
=>Arbeitspapier

|
 |
|
|
Eigenschaften
erfolgreicher Projektstrukturen für
Integrierte Modernisierungskonzepte
Der angezielte Grad an Integration, der Umfang der
angestrebten Modernisierung und die Ausrichtung auf kleine und mittlere
Unternehmen (KMU) können nur mit Projektstrukturen gemeistert werden, die
folgende Grundprinzipien verwirklichen:
Motivation
und Einbindung der Geschäftsführungsebene zur Bewältigung des hohen
Innovationsgrads
Für Projekte zur Verwirklichung Integrierter
Modernisierungskonzepte in KMU ist es notwendig, eine hohe Motivation und ein
langfristiges Engagement bei allen Mitarbeitern herzustellen. Die Menschen im
Unternehmen müssen zur Modernisierung und Integration befähigt werden. Dem
Unternehmensleiter kommt gerade in KMU eine besondere Rolle zu. Er muss die
integrierte Modernisierung vorantreiben, ausrichten und koordinieren, obwohl
der Innovationssprung für ihn ebenfalls enorm weitgehend ist. Trotz starker
Führung muss er seine Mitarbeiter aktiv einbinden und verantwortlich gestalten
lassen.
Schrittweise
Realisierung zur Bewältigung der außergewöhnlichen Komplexität
KMU müssen eine Integriertes Modernisierung Schritt
für Schritt realisieren, ohne vorab bereits ein detailliertes Gesamtkonzept
haben zu können. Es braucht neue Mechanismen, um trotzdem konsistente und
widerspruchsfreie Lösungen sicher zu stellen. Der Umfang der erforderlichen
Veränderungen erzeugt Ängste bei den Menschen im Unternehmen, die abgebaut
werden müssen, da sie den Modernisierungsprozess nicht stören dürfen.
Führungskräfte und Leistungsträger, die sowieso chronisch überlastet sind,
müssen entlastet werden, indem die Planungs- und Realisierungaufgaben auf alle
Mitarbeiter im Unternehmen verteilt werden. Außergewöhnlich weitgehende
Partizipationskonzepte werden erforderlich.
Nutzung bestehender
Strukturen zur Vermeidung der Überforderung in KMU
Um die zusätzlichen Aufwände der Integrierten
Modernisierung möglichst gering zu halten, müssen die Organisation und das
Management des Projektes so weit wie irgend möglich bestehende Abläufe und
Strukturen nutzen. Trotzdem ist ein ausgereiftes Projektmanagement
erforderlich, damit die Vielzahl der Aktivitäten beherrschbar bleibt. Um
unnötige Formalismen und Projektbürokratie zu vermeiden, werden die
traditionellen Stärken, nämlich Selbständigkeit, Qualifikation und
Unternehmenskultur auch für die Organisation des Modernisierungsprozesses
genutzt.
=>Arbeitspapier
|
 |
|
|
Folgende Lösungsbausteine für die spezifischen
Herausforderungen der Integrierten Modernisierung von KMU werden z. Zt.
erarbeitet:
§
Wachsende Implementierung
à
Arbeitspapier: (Januar 2006)
§
Integration von Information, Qualifikation und Partizipation
à
Arbeitspapier: (Januar 2006)
§
Top-Down-Konzeption - Bottom-Up-Realisierung
à
Arbeitspapier: (Februar 2006)
§
Neuen Modernisierungsbaustein einführen
à
Arbeitspapier: (Februar 2006)
§
Projektphasen und Projektgruppen
à
Arbeitspapier: (Februar 2006)
§
Nutzung bestehender Abläufe und Strukturen
à
Arbeitspapier: (März 2006)
§
Gestaltungsprinzipien klären, Unternehmenskultur entwickeln
à
Arbeitspapier: (März 2006)
|
 |
|